Geschichte der Fotografie

Part I: Camera Obscura

384 v. Chr. – Aristotle entdeckt ein neues Phänomen während einer Sonnenfinsterns; Die Lücken zwischen den Blättern von den Bäumen oberhalb projizieren ein Bild von der Bedeckten Sonne auf dem Boden. Dieses Phänomen wurde später auch von anderen Philosophen, Mathematikern, etc. beobachtet, wie z.B Arabischer Wissenschaftler Alhazen im 11. Jahrhundert.

Diese Beobachtung führte dann zur Entwicklung des ersten Vorgängers der Kamera – die Camera Obscura.

(Latein: Camera -> Kammer; Obscura -> Dunkel)

Die Camera Obscura ist ein Raum mit ein kleines Loch in einer der Wände, das Licht von außerhalb in den Raum lässt. Durch dieses Loch wird ein Bild von Außerhalb in der gegenüberliegenden Wand projiziert.

Dieses Verfahren wurde Anfangs benutzt, um Sonnenfinsternisse zu beobachten, ohne dabei die Augen zu schaden. Später wurde es von Künstlern als Zeichenhilfe verwendet.

Allerdings war das noch nicht genug, um ein Richtiges Foto zu entwickeln.

Part II: Die Entwicklung des ersten Fotos.

1725 – Johann Heinrich Schulze experimentiert mit Silbersalz bzw. Silberchlorid rum und hat eine interessante Entdeckung gemacht; Ursprünglich wurde gedacht, dass die Schwärzung von Silbersalze durch die Hitze der Sonne geschah. Allerdings hat Schulze herausgefunden, dass dies nicht der Fall war. Es geschah durch das Licht alleine. Das Metallische Silber ist empfindlich gegenüber Licht.

Die Silbersalze konnte Schulze danach mit Ammoniak auflösen, dann wird die Schwärzung permanent. Schulze wusste es noch nicht, aber am diesen Tag hat er das Fundament für die Anfänglichen Fotografie gelegt.

Anfang 1800 – Thomas Wedgewood führt Experimente mit der Camera Obscura durch. Er möchte wissen, ob es möglich ist mit Hilfe des Chemischen Prozesses dass Schulze davor entdeckt hat, die Projizierung der Camera Obscura permanent auf etwas, wie. z.B ein Blatt aufzufangen. Und dies gelang ihn auch! Allerdings traf er auf ein Problem; Wenn die Silbersalze weiterhin auf der Oberfläche bleiben, auf dem er die Projizierung erfolgreich aufgefangen hat, wird das gesamte Bild irgendwann komplett schwärzen, was das aufgefangene Bild dann effektiv erlöscht.

Wedgewood hatte keine Lösung zu diesem Problem gefunden.

1813 – Joseph-Nicephore-Niepce hatte Anfang des 1800’s mit genau demselben Verfahren wie Wedgewood experimentiert, was zu nichts führte. Jetzt war er aber wieder bereit gewesen, das Verfahren wieder zu versuchen und hat seine Experimente wieder aufgenommen und dies geling ihn fast in 1816. Allerdings waren die Bereiche, die in der Realität hell waren, auf dem Bild selber dunkel und die dunklen Bereiche hell – Das Bild war negativ. Die folgenden Versuche, das negativ Bild zu einem positiv Bild zu entwickeln waren fehlgeschlagen.

Über die nächsten Jahre experimentierte er weiter mit vielen verschiedenen Verfahren rum, was ihn am Ende dazu führte das Ammoniak zu verwenden, dass Schulze in seiner Entdeckung über die Silbersalze erwähnt hat. Dadurch ist es ihn gelungen, die erste Fotokopie von einer Kupfergravierung zu entwickeln. Daraufhin hat er weitere Fotokopien auf Metallplatten hergestellt, die erfolgreichste von denen war die Fotokopie des Portrait von Cardinal d‘ Amboise in 1826. Dann, im selben Jahr, gelang es ihn; Mit Hilfe einer Metallplatte mit Silbersalzschicht und einer Kamera, die von Charles Chevalier gebaut wurde (was die erste richtige Kamera in der Geschichte war), ist es Nipece gelungen, das erste Richtige Foto in der Geschichte zu entwickeln. Dieses erste Foto brauchte eine Belichtungszeit von 8 Stunden.

1838 – 12 Jahre später. Joseph-Nicephore-Niepce schloss sich mit Jacques-Mandé Daguerre zusammen und haben sich darauf beschlossen, dieses Verfahren weiter zu entwickeln. Allerdings starb Niepce kurz danach. Jetzt kann nur Daguerre dieses Verfahren weiter entwickeln.

Dann hat Daguerre ein Durchbruch gemacht; Er hat herausgefunden, dass ein latentes Bild „rausgeholt“ werden kann, wenn man das Metall mit der Silbersalz Schicht danach mit Quecksilberdämpfen behandelt. Dies hatte dann zur Folge, dass die Belichtungszeit nicht mehr 8 Stunden andauert, sondern nur 20-30 Minuten. Daguerre hat diesen neuen Prozess den „Daguerréotypie“ genannt. Dieser Prozess wurde dann ein Jahr später, im Juli 1839, von der Französischen Regierung übernommen und in die Public Domain gesetzt. Am 19. August, 1839 wurde dieser Prozess dann öffentlich vorgestellt. Jetzt kann jeder dieses Verfahren anwenden. Der 19. August, 1839 ist nun der offizielle Geburtstag der Fotografie.

Part III: Es werde Chroma

1861 – Schottischer Wissenschaftler James Clerk Maxwell präsentiert eine Art und Weise, die es ermöglichen kann Farbfotografien zu schießen. Durch das Wissen, dass er mit seine damaligen Forschungen in die Art und Weise wie Menschen Farben sehen aufgegriffen hat, hat er den Vorschlag für die „Three-Color-Method“ gemacht;

Es werden drei Fotos geschossen: Eins durch einen roten Filter, eins durch ein grünen Filter und eins durch ein blauen Filter. Dann werden transparente Film Kopien von diesen Fotos angelegt und durch drei Projektoren überlagert. Diese Projektoren haben genau dieselben Rot, Grün & Blau Filter, die beim Fotografieren verwendet wurden. Das Endresultat ist Richtiges Farbfoto, ohne dass die Fotos selber Farbe enthalten.

Und durch diese Methode, mit Hilfe von Thomas Sutton, der die erste Spiegel-Reflex-Kamera im selben Jahr erfunden hat, wurde das erste Farbfoto geschossen. Das Motiv des Fotos ist ein Schottenband.

In den 1890er arbeiteten Auguste & Louis Lumiere an einer Methode Farbfotos zu schießen, ohne dabei drei separate Monochrome Fotos durch Rot, Grün & Blau Filter zu schießen. Was die am Ende entwickelt haben ist eine Glasplatte, die mit ein Mosaik von zufällig gefärbten Pigmenten bedeckt ist. Diese Pigmente sind Rot-Orange, Grün & Blau-Violet gefärbt und wirken als Farbfilter. Diese Methode wurde von den Lumiere Brüder in 1903 unter den Namen „Autochrome Lumiere“ patentiert und in 1907 öffentlich über die Lumiere Company verkauft. Später wurde die Lumiere Company von IlFord Photo Ltd. Aufgekauft und die Lumiere Marke ist über die Zeit verschwunden.

Part IV: Das Digitale Zeitalter